Aktuelles

Wir berichten hier über aktuelle Themen, aber auch über unsere Arbeit im Rahmen des Naturschutzes für Radevormwald

21. Juni 2026

Rader Gartenschätze entdecken

Ein voller Erfolg war unsere Veranstaltung "Rader Gartenschätze entdecken".
Trotz der hohen Temperaturen waren viele Besucher*innen gekommen, um die Vielfältigkeit der Gärten zu bestaunen, sich inspirieren zu lassen und ins Gespräch zu kommen.

Mehr dazu gibt es hier

1. Mai 2026

Pflanzentauschbörse

Die Pflanzentauschbörse am 01. Mai lockte bei bestem Wetter wieder viele Besucher aus Nah und Fern an. 

März 2026

Aktionstag zum Abschluss der Rader Umweltwoche


Neben der obligatorischen Müllsammelaktion der Schulen und Vereine, gab es in dieser Woche viele interessante Vorträge (z.B. über invasive Arten im Bergischen "Gekommen um zu bleiben?" der Biostation Oberberg) und eine Filmpremiere über "Eulen in Deutschland - Lautlose Jäger" 30 Jahre Arbeit im Eulenschutz der Scro Sektion Deutschland. 

Am letzten Tag der Umweltwoche gab es noch einmal diverse Aktivitäten auf dem Schloßmacherplatz, Bastelaktionen für Kinder mit Maja Benicke und Tanja Sonnenschein, sowie viel Wissenswertes rund um den Biber.
 
Zudem gab es ein Dankeschön an alle Helfer der Umweltwoche mit Rader Kartoffelbrot, regionalem Apfelsaft von unserer Streuobstwiese und Wildkräuter- und Sesambutter aus dem Bergischen Kräuterstübchen von Anke Höller.  

März 2026

Dem Biber auf der Spur

Am 18. März 2026 fand im Rahmen der diesjährigen Umweltwoche eine Biberwanderung mit dem Naturfotografen und -filmer Ralf Steinberg statt
Rund 30 Teilnehmer hatten sich eingefunden, um sich an dem Frühlingsabend über den Biber und seinen Lebensraum an der Wupper zu informieren.
Und der Abend war erfolgreich, denn wir sahen nicht nur jede Menge Fraßspuren und die Biberburgen, sondern tatsächlich auch Biber, Nutria und Bisam. 
Welch eine Freude bei den kleinen und großen Teilnehmern!

Februar 2026

Start der diesjährigen 
Saatgutbibliothek

Die Stadtbücherei Radevormwald bietet auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, verschiedene Saatgutsorten auszuleihen und somit aktiv zur Förderung der Biodiversität und nachhaltigen Landwirtschaft beizutragen. 
Start der Saatgutausleihe ist 

Samstag, der 28. Februar 2026
ab 10.00 Uhr

Die Stadtbücherei beteiligt sich an diesem Projekt nun schon zum dritten Mal in Folge und das mit großem Erfolg.
Angeboten werden fünf verschiedene Nutzpflanzen – Tomate, Melde, Erbse, Salat und Bohne mit jeweils unterschiedlichen Sorten. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von Saatgutvielfalt zu schärfen und die Menschen zu ermutigen, selbst zu gärtnern und ihre eigenen Lebensmittel anzubauen. 

Das Projekt findet erneut in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) statt. 

Februar 2026

Stadt informiert über den richtigen Umgang mit Waschbären

Die Population an Waschbären ist auch in Radevormwald größer geworden. Die Stadtverwaltung informiert nun über den richtigen Umgang mit den Wildtieren.
Die Kleinbären sehen possierlich aus, sind aber ein Problem für die heimische Tierwelt. Sie ernähren sich von Obst, Insekten, Würmern, Schnecken, Amphibien und Reptilien, außerdem räumen sie Vogelgelege aus und spüren Fledermäuse in ihren Höhlen auf. Auch Teichfische stehen auf dem Speiseplan der Allesfresser.   

„Für Menschen können Waschbären zum Problem werden, wenn die geschickten Kletterer in Speicher oder Schuppen eindringen. Sie nagen am Holz, kratzen Dämmmaterial heraus und zerbeißen Elektroleitungen. Der hinterlassene Kot kann Krankheiten übertragen“, sagt Regina Hildebrandt, Umweltbeauftragte der Stadtverwaltung. Die Mitarbeiterin des Stadtplanungs- und Bauaufsichtsamtes teilt die folgenden Hinweise zum Umgang mit Waschbären:

Hinweise zum Umgang mit Waschbären

  • Mülltonnen verschließen oder zumindest beschweren
  • Kompost nicht mit Küchenabfällen bestücken oder fest verschließen
  • Kein Tierfutter außerhalb des Hauses aufbewahren oder Tiere draußen füttern. Igel- und Katzenfutter ziehen Ratten, Füchse und Waschbären an
  • Haustiere regelmäßig impfen und auf Parasiten untersuchen, Kaninchen oder Hühner besonders nachts gut schützen.
  • Bei Kontakt mit Waschbären oder deren Hinterlassenschaften ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen wichtig:           
    Händewaschen, Desinfektion, Kleidung bei Verunreinigung bei 90 Grad waschen.
  • Zugänge und Einstiege sichern:      
    Öffnungen verschließen, Abstand zu Ästen sollte mindestens 1 Meter sein, Fallrohre mit enganliegenden Metallmanschetten sichern.


Wer selbst zur Falle greift, begeht Jagdwilderei!

Nach Bundesjagdgesetz dürfen Grundstückseigentümer Waschbären zwar vertreiben und fernhalten, aber ohne sie zu gefährden oder zu verletzen. Das Fangen der Waschbären mittels Falle gilt als Jagdausübung und darf nur durch Jäger mit entsprechender Ausnahmegenehmigung der Unteren Jagdbehörde vorgenommen werden.
In dringenden Fällen gibt es Beratung durch die Kreisjägerschaft Oberberg. Auf der Internetseite der KJS gibt es einen Verweis auf die „Waschbär und Marder AG“. Dort wird auch der für Radevormwald zuständigen Ansprechpartner Robin Becker genannt, er ist über 0176 43807194 zu erreichen.

September 2025

Unser neuer Kalender für 2026

Ab sofort ist gegen eine Spende von € 10,00.- unser Kalender "Natürlich Radevormwald" 
für 2026 erhältlich. 
Jede Spende fließt zu 100% in Naturschutzprojekte in unsere Heimatstadt ein. 
So zum Beispiel für Anpflanzungen von Hecken, Nistkästen, Insektenschutz und vielem mehr.

Erhältlich ist der Kalender bei:
Stadtverwaltung/ Rathaus
Stadtbücherei
Bergische Buchhandlung
Ausgewogen-Unverpackt
Hofladen Ülfetal
Foto Krauskopf
Dekoration für Haus und Garten, Petra Köber

50 Jahre RBN                                                                          Kathi Hentzschel 29.07.2025


Bislang kaum von den Medien erwähnt konnte der RBN kürzlich auf 50 Jahre erfolgreiche Naturschutzarbeit zurückblicken. Zur Feierstunde mit geladenen Gästen im vereinseigenen Naturschutzzentrum in Overath erschienen neben dem NRW-Umweltminister Oliver Krischer und der neuen Präsidentin des LANUK (früher LANUV), Elke Reichert, zahlreiche Repräsentant*innen aus Politik und Verwaltung sowie eine beachtliche Anzahl von Vertretern anderer Institutionen und des ehrenamtlichen Naturschutzes im Rheinland.
Der Minister würdigte in seinem Vortrag den nach wie vor hohen Stellenwert der anerkannten Naturschutzvereine. Speziell der RBN habe seit seiner Gründung Akzente gesetzt und Initiativen ergriffen, die generell in ganz NRW Eingang gefunden haben. So verdankt unser Bundesland dem RBN etwa das landesweite Netz der Biologischen Stationen, um das uns alle anderen Bundesländer beneiden.
Vereinsvorsitzender Mark vom Hofe führte dann, unterstützt von umfangreichem Fotomaterial, beginnend mit den Anfängen (einem Baumfrevel!) aus, was letztlich den Volkszorn derart in Wallung gebracht hatte, dass sich zunächst eine Bürgerinitiative und letztlich der Rheinisch-Bergische Naturschutzverein gründete. Das erste große Thema war der Protest gegen eine weitere rechtsrheinische Autobahn, die das südliche Ruhrgebiet im Bereich Siegburg/Hennef mit der A 3 verbinden sollte. Davon wären die Menschen weit über den RBK hinaus betroffen gewesen. Das erklärt den großflächigen Einzugsbereich des Vereins (ME, RBK, OBK, RSK) mit zahlreichen Ortsverbänden. Die A 31 kam bekanntlich nicht. – In den Folgejahren war eines der Gründungsmitglieder und der wohl führende Kopf des RBN Dieter Menninger, Medienschaffender beim SWR, dessen Filme damals bereits Furore gemacht hatten. Er war ein Visionär, der den Kampf gegen den ungezügelten Landschaftsverbrauch durch Gewerbe und Freizeitindustrie, unser Konsumverhalten, die fehlgeleitete Agrarindustrie, das Artensterben und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen (Boden, Wasser, Luft) anprangerte und um die Einsicht der Verantwortlichen kämpfte. Heute, 50 Jahre später, haben wir viel erreicht, aber längst nicht genug.
Erfreulich gewachsen sind mit den Jahren jedoch die Offenheit und Kooperationsbereitschaft der Behörden. So kann der RBN u.a. auch in Rade seine Fachkompetenz (Umwelt-Ausschuss-Sitz) und durch Stellungnahmen zu Bauvorhaben einbringen; auf allen Verwaltungs-Ebenen gibt es die Beiräte oder vergleichbare Gremien, in denen der ehrenamtliche Naturschutz vertreten ist. 
Hier bei uns in Radevormwald am äußersten Rand des Regionalverbandes hat sich das verbliebene Grüppchen RBN-Aktiver mit Vertretern diverser anderer Verbände (darunter etwa des NaBu) zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und wahrt so seine Effektivität. Intensive Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten in der Nachbarschaft hat immer schon die Erfolgsaussichten ehrenamtlicher 
Bemühungen deutlich erhöht.
Ein Jubiläum ist auch stets Anlass für Ehrungen. So wurden abschließend eine Reihe altgedienter Mitglieder für ihr langjähriges Engagement geehrt, darunter unsere Rader Geschäftsführerin Kathi Hentzschel als Älteste (und einzige Frau neben 6 Männern). Es gab sozusagen den “RBN-Oscar fürs Lebenswerk“.
Die Fotos zeigen Mark vom Hofe bei seinem Vortrag sowie die Prominenz (v. Hofe, Reichert, Krischer, im Hintergrund Polke, der 2. Mann beim RBN) beim Anschneiden der Jubiläumstorte. 
Nach dem offiziellen Teil standen dann ein umfangreiches Buffet und eine Reihe von Führungen auf dem Gelände auf dem Programm. In seinem Kerngebiet ist der RBN – anders als hier nahe der westfälischen Grenze – jederzeit und überall präsent. Die Veranstaltung wurde (bei bestem Wetter) erwartungsgemäß von zahlreichen, erfreulicherweise auch vielen jüngeren RBN-Mitgliedern und Gästen genutzt.


Mai 2025

Pflanzentauschbörse am 01.05.2025

Die Pflanzentauschbörse am 01.Mai war wieder ein voller Erfolg. Bei schönstem Wetter wechselten wieder viele Pflanzen ihre Besitzer. Natürlich wurde auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Weitere Informationen findet ihr im Pressebericht der Bergischen Morgenpost vom 03.05. (siehe unter PRESSE) 

Februar 2025

Pflanzaktion am 20.02.2025

Endlich alles im Boden!
Nach den ersten völlig verregneten Einsätzen am Rand einer 3 ha großen Kalamitätsfläche konnten nun bei deutlich angenehmeren Wetter auch die letzten gut 120 Heckensträucher (incl. etlicher kleiner Bäume) gepflanzt werden. Die im Raum Klaukenburg gelegene kleine Waldfläche hatte der Familie Melskotte gehört, der der RBN auch die finanziellen Mittel verdankt. Familie Schröder hat die Fläche mittlerweile erworben und setzt nun die zuvor brachliegenden Pläne tatkräftig um.
Entlang der Wege und der Grenzen zum Offenland stehen jetzt ca. 30 Arten heimischer Wildsträucher, eher baumähnlich wachsende mehr im Inneren, wo noch Laubwaldinseln erhalten sind, währen die abgestorbenen Fichten zuvor abgeräumt wurden. Den Rest wird nun die Natur übernehmen. Unterstützt durch die bereits im letzten Winter angebrachten Nistkästen für div. Vogelarten bieten die von uns neu gestalteten Bereiche viele Möglichkeiten für unsere bedrohten Mitgeschöpfe. Wir werden ein Auge darauf haben und gelegentlich wieder berichten.

                                     Januar 2025

Pflanzaktion am 30.01.25

Rader Naturschützer pflanzen einen Waldrand

Nach langen Vorbereitungen, bei denen es um Artenauswahl, Finanzierung und Beschaffung der Gehölze ging, mussten wir das Ende der Frostperiode im Januar abwarten, um endlich an Ort und Stelle aktiv zu werden.

Auf der im östlichen Außenbereich gelegenen Waldparzelle eines RBN-Mitglieds – vormals mit Fichten bestanden, teils schon neu bepflanzt, teils in Sukzession – galt es einen breiten Waldrand-Streifen zum Wirtschaftsweg mit heimischen Sträuchern und Kleinbäumen zu bestücken. Trotz strömenden Regens wurden nach Rückschnitt des Ginster-Gestrüpps  immerhin 120 Jungpflanzen (15 Arten) in den Boden gebracht.

Die abschließende Tasse Kaffee war eine Wohltat. Wie und wann es weitergeht, entscheidet das Winterwetter.